Donnerstag 26. Januar 2012
Beim Anlegen eines größeren Übersetzungsprojekts mit Dateien im FrameMaker 10-Format traten während der Projektvorbereitung immer wieder Fehler bei größeren Dateien (30 MB) auf:
Nach der Analyse und Vorübersetzung konnten die zweisprachigen SDL XLIFF-Dateien zwar geöffnet, bearbeitet und gespeichert werden, ein Speichern der zielsprachlichen Dateien funktionierte jedoch nicht und SDL Trados Studio 2011 gab die Fehlermeldung aus:
Die Zieldateien (MIF) wurden zwar gespeichert, waren allerdings nicht vollständig und ließen sich nicht in FrameMaker öffnen.
Der Versuch FrameMaker 9 MIF-Dateien statt der Version 10 zu übersetzen konnte das Problem auch nicht beheben.
Die Lösung des Problems bestand in der Änderung der Einstellungen des Dateityps SDL XLIFF unter Extras > Optionen > Dateitypen > SDLXLIFF > Allgemein. Dort gibt es eine Option, die die maximale Größe der einzubettenden Ausgangsdatei in die SDL XLIFF-Datei festlegt. Der Standardwert war auf 20 MB gesetzt. Da die FrameMaker MIF-Dateien allerdings größer als 20 MB waren, schien dies den SDL XLIFF-Fehler zu erzeugen.
Nach Änderung der Einstellung auf 100 MB konnten auch große FrameMaker-Dateien problemlos verarbeitet werden.
Daniel Zielinski arbeitet als Trainer und Berater für Übersetzungs- und Lokalisierungstechnologien bei der Loctimize GmbH. Loctimize ist ein Dienstleistungsunternehmen im Bereich Übersetzung, Lokalisierung und Internationalisierung mit Sitz in Saarbrücken. Zum Hauptgeschäftsfeld von Loctimize gehört die Analyse und Optimierung von Übersetzungsprozessen für international tätige Unternehmen und Übersetzungsdienstleister. Neben Schulung und Beratung zählen Support, Entwicklung und Auditierung nach EN 15038 zu den angebotenen Dienstleistungen.

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